Lochsägen im Test

Eine Bohrmaschine ist ein hervorragendes Gerät zur Herstellung von Löchern in den verschiedensten Materialien. Darunter befinden sich keramische Oberflächen, Metall und in speziellen Fällen sogar Holz. Allerdings haben Bohrmaschinen eine Beschränkung hinsichtlich des maximalen Durchmessers. Es ist nicht möglich, mit einer solchen Maschine größere Bohrungen vorzunehmen. Deshalb braucht man hierzu eine Lochsäge.

Dabei handelt es sich um Hohlkörper mit scharfen Bohrzähnen auf einer Seite, mit denen Sie ein großes Stück des Werkstücks auf einmal abtrennen können. Zudem behält sie eine perfekt kreisförmige Form bei und führt beim Bohren zu den optimalen Endergebnissen.

Darauf kommt es an

Wenn Sie ein präzises, rundes Loch benötigen, ist eine Lochsäge unerlässlich. Sie befestigen den Lochsägeaufsatz an der Bohrmaschine oder an einem Akkuschrauber und können gleich mit der Arbeit beginnen. Worauf kommt es aber beim Kauf einer Lochsäge an? Zunächst einmal auf die üblichen Angaben des jeweiligen Herstellers. Dazu gehören Abmessungen wie die Größe, Länge, Breite, der Durchmesser, die Materialstärke und das Eigengewicht. Auch das eventuelle Zubehör eines Sets ist vorab abzustimmen. Beim Kauf einer Lochsäge sollte an erster Stelle jedoch die Wahl des richtigen Durchmessers stehen. Eine Lochsäge ist unbrauchbar, wenn das Bohrloch am Ende zu schmal oder zu breit ist. Daher gibt es auch diverse Sets, die wir Ihnen hier vorstellen werden.

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wolfcraft Mehrkranzlochsäge "Professional", Ø 25-62 mm I 2160000 I Säge mit 7 Schnellwechsel-Einsätzen, Ø 25-62 mm, Schnitttiefe 33 mm
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  • Schnittiefe: 33 mm
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  • Arbeitslänge: 23 mm
Eine gewöhnliche Aluminium-Lochsäge eignet sich vorwiegend für die Bearbeitung von Dämmstoffen, Gipsplatten oder auch Holz. Durch spezielle Lochsägen können Sie jedoch auch andere Materialien wie Metalle, Verbundwerkstoffe, Keramikelemente, aber auch Plastik, Zement, Fliesen, Marmor oder Naturstein bohren. In der Bauindustrie ist die Lochsäge ein unentbehrliches Arbeitsgerät. Für Heimwerker ist sie ebenfalls eine Arbeitserleichterung. Da der Lochsägeaufsatz einen runden Schaft hat, lässt er sich in jeder herkömmlichen Bohrmaschine mit Drehkranz oder Schnellspannfutter betreiben. Das gilt also auch für Akkuschrauber.

Merkmale und Entscheidungshilfen eines Lochsägesatzes

MaterialSetAnwendung

Material

Entscheidend für die Anwendung ist das Material des Lochsägesatzes. Vereinfacht gesagt, müssen die Teile des Sägesatzes härter sein als Ihr zu bearbeitendes Werkstück. Nur so können die Sägezähne Material vom Werkstück abtragen und das Loch erzeugen.

Set

Genau wie bei den Bohrern gibt es auch bei den Lochsägen eine Reihe von Standardgrößen. Diese können ein Loch mit einem bestimmten Durchmesser bilden. Dank der großen Anzahl an mitgelieferten Teilen in diversen Sets, sind Sie in der Lage, verschiedene Löcher zu bohren, ohne ein weiteres Kit zu benötigen. Mit dem idealen Lochsägensatz sollten Sie in der Lage sein, die für Ihre Anwendung erforderliche Lochgröße zu bohren.

Anwendung

Beim Kauf eines Lochsägensatzes sollten Sie Ihre Anforderungen sorgfältig prüfen. Ein Bausatz, der für Hobby-Handwerker gedacht ist, kann keine professionellen Arbeiten ausführen. Eine einfache Handhabung ist besonders wichtig. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie das Werkzeug oder die Maschine für den gewerblichen Einsatz benötigen. So können Sie schneller arbeiten und Ihre Gesamtproduktivität steigern.

Merke:

Für gelegentliche Schnitte in Holz reichen die billigsten Sägen aus Kohlenstoffstahl völlig aus. Aber versuchen Sie nicht, sie in Metall zu verwenden – das würde die Sägezähne in Sekundenschnelle zerstören. Selbst wenn Sie Entlastungslöcher bohren, brauchen Lochsägen ewig, um durch dickes Holz zu bohren. Wenn die Löcher einen Durchmesser von weniger als 1-1/2 Zoll haben, brauchen Sie keine Lochsägen, sondern Spatenbohrer.

Merke:

In Metall sollten Sie immer Bimetall-Lochsägen verwenden und die Zähne durch die Verwendung von Schmieröl länger scharf halten. Wenn Sie ein Bohrloch für einen Riegel in eine Stahltür schneiden oder viele Löcher sägen, sollten Sie sich für eine Bi-Metall Lochsäge entscheiden. Ihre Zähne sind aus wesentlich härterem Stahl als die Ummantelung, sodass sie eine längere Lebensdauer haben. Das heißt aber nicht, dass sie unzerstörbar ist. Beim Bohren in Metall sollten Sie immer für Schmierung sorgen. Am besten ist Schneidöl, aber auch normales Motoröl ist besser als nichts. Mit Zweimetallsägen können Sie alle Arten von Materialien durchtrennen, außer Keramik, Porzellan, Granit und dergleichen. Dafür brauchen Sie eine Lochsäge mit Hartmetallkörnung.