Hochentaster Test

Die Pflege eines Gartens ist vielschichtig. Pflanzen wollen gehegt und gepflegt werden, man braucht Bewässerungssysteme und vielleicht auch Gartenpumpen, um Wasser von der Leitung oder Regentonne zum Rasen oder den Beeten zu bringen. Und natürlich müssen Pflanzen auch immer wieder zurecht gestutzt werden. Dazu muss man natürlich auch das richtige Handwerkszeug parat haben. Beim Rasen sind dies natürlich Rasenmährer, Vertikutierer oder Grasschere und bei Sträuchern und Hecken erzielen Buchsbaumscheren oder Heckenscheren das gewünschte Ergebnis. Wenn man allerdings ausgewachsene Bäume angeht und hohe oder schwer erreichbare Äste schneiden will, braucht man natürlich etwas größere Gerätschaften. Natürlich kann man auch eine Bügelsäge zur Hand nehmen und hoch gelegene Äste auf einer Leiter balancierend angehen, aber es gibt auch sicherere und angenehmere Möglichkeiten. Die vielleicht bequemste davon ist der Hochentaster. Schließlich ermöglicht dieser, die nötigen Sägearbeiten vom Boden aus zu erledigen, und das auch noch ohne einen unnötigen Kraftaufwand. Aber Hochentaster ist nicht gleich Hochentaster, und bei einem genaueren Blick gibt es durchaus gravierende Unterschiede bei diesen Gartenwerkzeugen. In unserem Hochentaster Test haben wir diese Gartenhelfer daher untersucht und wollen Ihnen unsere persönlichen Testsieger präsentieren. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch Informationen zu diesen Geräten an, die Ihnen als Leitfaden diesen sollen, um das für Sie beste Modell zu finden.

Funktionsweise

Die grundlegende Funktion eines Hochentasters entspricht der einer Kettensäge – im Grunde genommen ist zumindest die eigentliche Säge auch nichts anderes als eine miniaturisierte Motorsäge. Dementsprechend verfügt der Hochentaster über ein Gehäuse, indem der Motor verborgen liegt und über ein sogenanntes Schwert, an dem eine Sägekette entlang geführt wird. Diese Kette ist mit geschliffenen Sägezähnen besetzt, die das Werkmaterial, in diesem Fall also Holz, durchtrennen. Das Besondere beim Hochentaster ist aber natürlich der Teleskopstiel, an welchem die eigentliche Säge befestigt ist. Dieser ist in der Regel ausfahrbar und verfügt häufig auch über einen schwenkbaren Kopf, sodass der Winkel der Sägeeinheit eingestellt werden kann.

Kombimodelle

Kombimodelle

Eine sehr nützliche Spielart des Hochentasters sind Kombigeräte, welche die Funktionalitäten einer Teleskopsäge und einer Teleskop-Heckenschere miteinander vereinen. Bei diesen Geräten kann der Sägen-Part abgenommen und durch eine Elektro-Heckenschere ersetzt werden. Diese kommt bei dünnen Ästen zu tragen, oder wenn es einfach nur um einen Formschnitt für einen Baum oder eine Hecke geht. Manche dieser Geräte haben auch noch andere Aufsätze, sodass sie beispielsweise auch als Grasschere eingesetzt werden können.

Vor- und Nachteile

Hochentaster haben natürlich den klaren Vorteil, dass sie die Sägearbeiten an hohen Ästen deutlich erleichtern. Eine Leiter wird dadurch unnötig und entsprechend sinkt auch die Verletzungsgefahr durch Stürze oder einen unsachgemäßen Umgang mit der Säge. Gegenüber manuellen Stangensägen haben Hochentaster den Vorteil, dass sie ein deutlich schnelleres und gleichmäßigeres Arbeiten ermöglichen.
Man muss aber auf der anderen Seite auch klar sagen, dass der Hochentaster ein Gerät ist, das gerne unterschätzt wird und deshalb gewisse Vorkenntnisse vorhanden sein sollten, wenn man ihn benutzt. Besonders das Gewicht des Gerätes ist für viele Nutzer ungewohnt hoch (was noch durch die Hebelwirkung des Teleskopstabes verstärkt wird) und starke Vibrationen sorgen dafür, dass man regelmäßige Pausen einlegen muss.

Die verschiedenen Antriebsarten

Bei Hochentastern gibt es – wie auch bei herkömmlichen Kettensägen – prinzipiell drei verschiedene Antriebsarten:
  1. Elektrische Hochentaster
    In diesem Kontext steht der Begriff Elektro-Hochentaster speziell für netzgebundene Modelle, also Geräte, die über ein Stromkabel betrieben werden. Derartige Hochentaster sind vergleichsweise leise und immer noch leistungsstark. Allerdings sind sie natürlich in ihrem Arbeitsradius eingeschränkt, da sie ohne das Stromkabel nicht funktionieren werden. Was also im heimischen Garten durchaus eine sinnvolle Option ist, wird z.B. auf einer Obstwiese nur bedingt umsetzbar sein. Man darf außerdem nicht vergessen, dass das Netzkabel auch ein gewisses Verletzungsrisiko darstellt, da es schnell zu einer Stolperfalle werden kann.

    Ikra IEAS 750

    • Der Ikra IEAS750 kann in seiner Länge zwischen 1,85 m und 2,68 m verstellt werden und bietet somit eine Arbeitshöhe von bis zu 4 m.
    • Der Motor erbringt eine Leistung von 750 Watt und kann damit die meisten Äste spielend leicht durchtrennen.
    • Das Schwert und die Kette von Oregon sind besonders vibrationsarm und wie von diesem Hersteller gewohnt qualitativ hochwertig verarbeitet.
    • Für ein durchgängiges und entspanntes Arbeiten sorgen der komfortable Softgrip sowie ein rückenschonender Schultergurt.
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  2. Akku-Hochentaster
    Ein Akku-Hochentaster ist natürlich technisch gesehen auch ein elektrischer Hochentaster, unterscheidet sich von diesem aber dadurch, dass der Elektromotor von einem Akku betrieben wird. Dadurch ist er natürlich wesentlich mobiler. Wie auch andere Elektromodelle ist er zudem vergleichsweise leise und sicher zu führen. Allerdings sind die meisten Akku-Hochentaster weniger leistungsstark als die kabelgebundenen Gegenstücke und man muss daher mit einer etwas längeren Arbeitszeit rechnen. Dies kann problematisch werden, wenn der Akku über eine geringe Laufzeit verfügt. Für die meisten Gartenarbeiten reichen diese Modelle aber noch vollkommen aus.

    Dewalt DCMPS567N

    • Längere Laufzeit pro Akku-Ladung sowie höhere Lebensdauer durch bürstenlose Motor-Technologie
    • Bis zu 55 Schnitte (Ø: 100 mm) pro Akkuladung (5 Ah)
    • Rückschlagreduzierung und Motorbremse (Kettenstopp in < 1s) für sicheres Arbeiten
    • Dual-Switch Sicherheits-Gasgebeschalter zum Schutz vor unbeabsichtigtem Einschalten und einfacher Dosierung der Kettengeschwindigkeit
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  3. Benzin-Hochentaster
    Hochentaster, die über einen Verbrennungsmotor verfügen, sind die leistungsstärksten Modelle und können dementsprechend selbst dicke Äste binnen kurzer Zeit durchtrennen. Allerdings sind diese Geräte auch sehr laut und erzeugen durch die Verbrennung von Benzin (und seltener auch Diesel) umweltschädliche Abgase. Da auch der Preis zur Anschaffung mehrheitlich etwas höher angesetzt ist, lohnen sich Benzin-Hochentaster daher größtenteils nur, wenn man größere Projekte in Angriff nehmen will.

    FUXTEC FX-MT152

    • 3,0 PS mit 52 cm³ Hubraum – 2-Takt luftgekühlt, Benzin-Gemisch 1:40
    • Inklusive Heckenscheren- und Hochentasteraufsatz, Doppelfadenkopf mit Tippautomatik und 3-Zahn-Messer
    • Easy Starter bereits enthalten, stufenloser Geschwindigkeitsregler
    • Mehrfach starr gelagerte 9-Zahn Antriebswelle, kontaktlose, wartungsfreie Zündung (CDI)
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Die wichtigsten Hersteller

BoschEinhellGardenaHechtMakitaRyobiStihl

Bosch

Der Stuttgarter Hersteller Bosch ist generell einer der großen Namen im Bereich Elektrogeräte und auch bei Gartengeräten stark vertreten, die – wenig überraschend – in der Sparte Bosch Home and Garden (oft aufgrund der Farbe der Geräte auch Bosch Grün genannt) zu finden sind. Dieser Hersteller zeichnet sich allgemein durch eine hochwertige Verarbeitung aus, insbesondere in dieser Sparte wird aber auch viel Wert auf eine einfache und intuitive Bedienung gelegt.

Bosch UniversalChainPole 18

  • Der Bosch UniversalChainPole 18 ist ein Akku-Hochentaster mit 2,5 Ah Leistung.
  • Die Arbeitshöhe des Gerätes beträgt etwa 2,6 m.
  • Das Schwert verfügt über eine hochwertige Sägekette von Oregon und kann Äste mit bis zu 15 cm Dicke durchtrennen.
  • Ein leistungsstarker 18 V Li-Ionen-Akku nebst Ladegerät ist Teil des Lieferumfangs.
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Einhell

Der bayerische Werkzeughersteller Einhell ist in zwei große Geschäftsfelder aufgeteilt. Auch wenn er mehr für seine Werkzeuge (speziell Akkuwerkzeuge) bekannt ist, stellt der Bereich Garten und Freizeit einen bedeutenden Teil des Sortiments dar und schließt natürlich auch Hochentaster mit ein. Einhell kann in diesem Bereich vorrangig mit innovativen Zusatzfunktionen glänzen.

Einhell GC-LC 18/20 Li T-Solo

  • Der Einhell GC-LC 18/20 Li T-Solo ist ein Akku-Hochentaster, welcher bis auf eine Höhe von etwa 3 m eingesetzt werden kann.
  • Das 20 cm lange Schwert von Oregon kann mit einer Schnittgeschwindigkeit von 5,5 m/sec problemlos Äste von dünner bis mittlerer Stärke durchtrennen.
  • Ein robuster Krallenanschlag aus Metall sowie ein Kettenfangbolzen sorgen für eine erhöhte Arbeitssicherheit.
  • Der benötigte 18 V-Akku ist zwar bei dieser Ausführung nicht Teil des Lieferumfangs, es können jedoch die Akkus anderer Geräte von Einhell eingesetzt werden.
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Gardena

Das in Ulm ansässige Unternehmen Gardena ist einer, wenn nicht sogar der bekannteste Hersteller von Gartengeräten in Deutschland, was natürlich auch Hochentaster mit einschließt. Den Geräten dieses Herstellers merkt man die jahrzehntelange Erfahrung auch durchaus an. Seit 2007 ist Gardena zwar eine Tochterfirma der schwedischen Husqvarna-Gruppe, die hierzulande vorrangig Geräte im Bereich der Forstwirtschaft anbietet, agiert aber nach wie vor eigenständig.

Gardena TCS 20 Ready to Use Set

  • Der Gardena Akku-Teleskop-Hochentaster TCS 20 kann mit seinem Teleskopstiel Äste in bis zu 4 m Höhe erreichen.
  • Der schmale Sägekopf kann angewinkelt werden und sorgt damit für eine größere Arbeitsflexibilität.
  • Der Anschlag an der Spitze bietet eine höhere Arbeitssicherheit und kann zum Herabziehen gekappter Äste verwendet werden.
  • Ein zuverlässiger und herstellerübergreifend verwendbarer 18 V-Li-Ionen-Akku ist Teil des Lieferumfangs.
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Hecht

Das tschechische Unternehmen Hecht ist auf Gartenwerkzeuge spezialisiert und bietet dementsprechend auch Hochentaster an. Die Produkte des Herstellers schneiden sowohl bei der Qualität als auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis recht gut ab.

Hecht Multitool

  • Der Hecht Multitool kann durch auswechselbare Aufsätze sowohl als Hochentaster als auch als Heckenschere oder Rasentrimmer verwendet werden.
  • Er wird von einem vibrationsarmen 2-Takt-Motor mit 1,5 PS betrieben.
  • Der Teleskoparm kann auf 2,8 m verlängert werden, was eine Arbeitshöhe von bis zu 4,5 m ermöglicht.
  • Zum Lieferumfang gehören auch ein Tragegurt und ein Hüftschutz, wodurch ein bequemeres und langanhaltendes Arbeiten möglich gemacht wird.
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Makita

Der japanische Hersteller Makita hat ein breit gefächertes Sortiment an Werkzeugen und Gartengeräten, welches auch Hochentaster beinhaltet. Makita bietet generell hochwertige Produkte an, ein besonderes Augenmerk verdienen aber die Akku-Geräte des Herstellers, die streckenweise sogar einen Hersteller-übergreifenden Gebrauch des Akkus ermöglichen.

Makita DUA301Z

  • Bei dem Makita DUA301Z handelt es sich um einen Akku-Hochentaster, welcher Akkus mit einer Spannung von 18 V benötigt.
  • Die maximale Arbeitshöhe liegt bei 3,8 m.
  • Durch seine Verarbeitung ist dieses Modell besonders resistent gegen Umwelteinflüsse.
  • Akku und Ladegerät sind nicht Teil des Lieferumfangs, es können aber Akkus anderer Geräte desselben Herstellers verwendet werden.
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Ryobi

Der aus Japan stammende Hersteller Ryobi ist an sich in erster Linie ein Zulieferer von Aluminiumteilen, hat sich über die Jahre hinweg aber auch als Produzent leichtgewichtiger Elektro- und Gartenwerkzeuge etabliert. Auch die Hochentaster dieser Marke zeichnen sich meist durch eine angenehm leichte Bauweise und eine intuitive Bedienung aus.

Ryobi OPP1820

  • Der Ryobi OPP1820 ist ein Akku-Hochentaster und kann auf bis zu 2,7 m verlängert werden.
  • Er ist zum Trimmen von Ästen mit einer Stärke von bis zu 3,2 cm geeignet.
  • Die automatische Kettenschmierung sowie die leicht zugängliche, seitliche Kettenspanneinrichtung sorgen für eine unkomplizierte Wartung.
  • Akku und Ladegerät sind nicht vorhanden, der Hersteller nutzt jedoch ein geräteübergreifendes Akkusystem.
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Stihl

Das schwäbische Unternehmen Stihl hat seinen Schwerpunkt bei Elektrogeräten, die in der Forstwirtschaft und im Gartenbau zum Einsatz kommen. Insbesondere die Kettensägen des Herstellers erfreuen sich großer Beliebtheit und die Hochentaster können entsprechend von der Expertise des Herstellers profitieren. Bei einem Gerät von Stihl können Sie in der Regel mit guter Verarbeitung und einer hohen Lebenserwartung rechnen, was sich aber auch deutlich im Preis niederschlägt.

Stihl HTA 66

  • Der STIHL HTA 66 ist ein akkubetriebener Hochentaster, der sich besonders für Arbeiten in Höhen oder schwer zugänglichen Bereichen eignet.
  • Der Hochentaster wird von einem leistungsstarken 36-Volt-Lithium-Ionen-Akku angetrieben.
  • Der HTA 66 ist mit einem ausfahrbaren Schneidbalken ausgestattet, der eine Gesamtlänge von bis zu 260 cm erreichen kann.
  • Akku und Ladegerät sind nicht Teil des Lieferumfangs.
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Die verschiedenen Antriebsarten

Leistung

Verglichen mit „vollwertigen“ Motorsägen weisen Hochentaster eine eher geringe Leistung auf. Bei kleinen Geräten kann diese so niedrig wie 300 Watt sein, aber es gibt durchaus (vorwiegend benzinbetriebene) Modelle, die immerhin mit stolzen 2.500 Watt aufwarten können. Wo Sie hierbei ansetzen sollten, hängt ein wenig von den geplanten Arbeiten ab. Wenn Sie von vornherein wissen, dass Sie nur dünne Äste kappen müssen, sind Sie mit etwa 500 Watt auf der sicheren Seite. Für die meisten Arbeiten sind auch etwa 1.200 Watt in der Regel schon ausreichend. Eine höhere Leistung brauchen Sie an sich nur, wenn Sie es regelmäßig mit dicken Ästen zu tun haben oder eine Vielzahl von Bäumen beschneiden wollen.

Drehzahl und Kettengeschwindigkeit

Natürlich ist die Leistung nicht der einzige relevante Messwert, wenn es darum geht, einen Hochentaster einzuschätzen. Üblicherweise finden sich bei der Produktbeschreibung auch Angaben zur Drehzahl sowie zur Kettengeschwindigkeit. Beides sind Indikatoren dafür, wie schnell sich die Sägekette unter Idealbedingungen dreht. Die Drehzahl wird hierbei immer im Leerlauf gemessen und in Umdrehungen pro Minute angegeben. Ein guter Wert liegt hierbei zwischen 8.000 und 11.000 U/min. Hier lässt sich allgemein sagen: Mehr ist besser. Die Kettengeschwindigkeit (angegeben in Metern pro Sekunde) ist allerdings etwas aussagekräftiger, da sie sich direkt auf die Sägekette und nicht auf den Motor bezieht. Wir würden Ihnen hierbei einen Wert zwischen 11 und 13 m/s empfehlen – mit einem solchen Hochentaster lassen sich die meisten üblichen Aufgaben problemlos erledigen. Besonders leistungsstarke Modelle erreichen bis zu 15 m/s, aber eine solche Kettengeschwindigkeit werden sie nur bei besonders harten Hölzern und einer hohen Beanspruchung brauchen. Auf der anderen Seite sollten Sie auch selbst bei schwacher Belastung kein Modell mit weniger als 5 m/s wählen, da dieses rasch an seine Grenzen stoßen wird.

Dimensionen des Hochentasters

Gesamtlänge und Arbeitshöhe

Die Gesamtlänge gibt an, wie lang der Teleskopstiel eines Hochentasters ist. Da die meisten Stangen eine variable Höhe haben, finden Sie hierbei üblicherweise die maximale Länge im ausgefahrenen Zustand. Bei den meisten Modellen liegt diese zwischen 2 und 3,5 m, wobei Modelle mit Verbrennungsmotor aufgrund ihres höheren Gewichts eher im unteren Teil des Spektrums zu finden sind. Bei der Arbeitshöhe ist zusätzlich berücksichtigt, dass das Gerät ja nicht von Bodenhöhe aus bedient wird, sondern in den Händen eines erwachsenen Menschen liegt. Als übliche Angabe werden Sie hierfür 2 bis 4,5 m finden. Wenn die Arbeitshöhe nicht separat angegeben wird, können Sie als Faustregel von der Gesamtlänge plus ein Meter ausgehen.

Gewicht

Das Gewicht des Hochentasters ist ein Aspekt, der beim Kauf häufig unterschätzt wird. Leichte Modelle mit Netzbetrieb bringen immerhin schon um die 3,5 kg auf die Waage. Bei den schwereren Akku- und Benzinmodellen können es schon bis zu 8 kg werden. Dies kann natürlich schnell zu Ermüdungserscheinungen führen und den Arbeitszeitraum somit einschränken. Gerade bei schweren Modellen empfiehlt es sich daher, Wert auf einen Schultergurt zu legen.

Maße des Schwerts

Beim Schwert ist die Schwertlänge der entscheidende Faktor, denn von dieser hängt auch die Schnittbreite der Säge ab. Die Schwertlänge liegt bei Hochentastern üblicherweise bei 18 bis 30 cm, die Schnittbreite ist dabei etwa 3 bis 5 cm niedriger. Generell lässt sich sagen, dass eine höhere Schwertlänge in einer besseren Schnittleistung resultiert. Im Gegenzug wird das Gerät aber auch schwerer zu kontrollieren, weshalb es sich empfiehlt, über einen Kompromiss zwischen den beiden Extremen nachzudenken.

Diese Hochentaster konnten besonders überzeugen

Platz 1: Bosch UniversalChainPole 18

  • Der Bosch UniversalChainPole 18 ist ein Akku-Hochentaster mit 2,5 Ah Leistung.
  • Die Arbeitshöhe des Gerätes beträgt etwa 2,6 m.
  • Das Schwert verfügt über eine hochwertige Sägekette von Oregon und kann Äste mit bis zu 15 cm Dicke durchtrennen.
  • Ein leistungsstarker 18 V Li-Ionen-Akku nebst Ladegerät ist Teil des Lieferumfangs.
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Platz 2: Ikra IEAS 750

  • Der Ikra IEAS750 kann in seiner Länge zwischen 1,85 m und 2,68 m verstellt werden und bietet somit eine Arbeitshöhe von bis zu 4 m.
  • Der Motor erbringt eine Leistung von 750 Watt und kann damit die meisten Äste spielend leicht durchtrennen.
  • Das Schwert und die Kette von Oregon sind besonders vibrationsarm und wie von diesem Hersteller gewohnt qualitativ hochwertig verarbeitet.
  • Für ein durchgängiges und entspanntes Arbeiten sorgen der komfortable Softgrip sowie ein rückenschonender Schultergurt.
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Platz 3: Gardena TCS 20 Ready to Use Set

  • Der Gardena Akku-Teleskop-Hochentaster TCS 20 kann mit seinem Teleskopstiel Äste in bis zu 4 m Höhe erreichen.
  • Der schmale Sägekopf kann angewinkelt werden und sorgt damit für eine größere Arbeitsflexibilität.
  • Der Anschlag an der Spitze bietet eine höhere Arbeitssicherheit und kann zum Herabziehen gekappter Äste verwendet werden.
  • Ein zuverlässiger und herstellerübergreifend verwendbarer 18 V-Li-Ionen-Akku ist Teil des Lieferumfangs.
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Sicherheit

  • Was die Sicherheit angeht, sollten Sie schon beim Kauf des Hochentasters ein Auge offenhalten. Die bei Kettensägen üblichen Sicherheitsvorkehrungen wie Krallenanschlag, Rückschlagschutz und Kettenbremse sind auch bei einem Hochentaster sinnvoll und können den Umgang mit dem Gerät deutlich sicherer und unkomplizierter machen.
  • Vor der eigentlichen Arbeit ist es wichtig, den Arbeitsplatz zu sichern. Konkret heißt das, dass andere Leute Abstand halten und vor allem keine Kinder in dem Bereich sind, in dem Äste herunterfallen könnten.
  • Ebenfalls nicht vernachlässigt werden sollte eine angemessene Schutzkleidung. Diese schließt, wie bei den meisten Elektrowerkzeugen, feste und möglichst eng anliegende Kleidung ebenso mit ein wie eine Schutzbrille und einen Gehörschutz.
  • Überprüfen Sie außerdem, ob die Teleskopsäge richtig montiert ist. Die Kette muss richtig auf dem Schwert aufsitzen und die Stangen dürfen nicht locker sein.
  • Achten Sie weiterhin auf einen sicheren Stand.
  • Beim eigentlichen Sägen sollten Sie niemals mit der Spitze der Säge ansetzen, sondern immer mit der Seite des Schwertes. Andernfalls kann es zu einem Rückstoß kommen, durch den Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
  • Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, stellen Sie erst sicher, dass der Entaster von der Stromzufuhr gekappt ist, bevor Sie ihn reinigen.

Pflege und Wartung

Wie die meisten Werkzeuge und Gartengeräte sollte ein Hochentaster nach jeder Benutzung gesäubert werden. Bei diesem Gerät ist es sogar besonders wichtig, da beim Sägen von Ästen Pflanzensäfte und Harz austreten, die das Schwert ansonsten schnell verkleben würden. In der Regel reichen hierfür ein feuchter Lappen und eine Bürste vollkommen aus, für hartnäckigere Verschmutzungen gibt es aber auch spezielle harzlösende Reinigungsmittel. Denken Sie daran, nicht nur die Säge, sondern auch das Gehäuse und den Teleskopstiel mitzureinigen.
Besondere Pflege benötigt natürlich die Kette. Diese sollte regelmäßig geölt werden. Die meisten Hochentaster haben dafür eine Vorrichtung, in die das Öl nur eingefüllt werden muss und dann durch ein vorsichtiges Starten der Säge verteilt wird. Sie haben hierfür übrigens die Möglichkeit statt klassischen Mineralöl auch umweltfreundlichere Öle auf Pflanzenbasis zu verwenden.
Bei Bedarf kann es auch nötig werden, die Sägeketten nachzuschleifen. Spätestens, wenn Sie merken, dass der Schnitt sehr unsauber wird, sollten Sie diesen Arbeitsschritt durchführen. Es gibt zu diesem Zweck spezielle Kettenschärfgeräte, aber man benötigt eine gewisse Arbeitserfahrung und sollte sich daher erst einweisen lassen oder die Arbeit direkt einem Spezialisten überlassen.
Bei Benzin-Hochentastern fällt darüber hinaus eine regelmäßige Wartung des Motors, einschließlich Ölwechsel, an.
Wenn Sie den Hochentaster einlagern, sollten Sie insbesondere bei elektrischen Modellen darauf achten, dass dieser an einem trockenen und witterungsgeschützten Ort verstaut wird. Das Schwert sollte dabei mit einem Kettenschutz versehen werden, um auf der einen Seite Verletzungen, zum anderen aber auch eine unerwünschte Abnutzung der Kette zu vermeiden. Bei Akkumodellen sollte der Akku separat gelagert werden, um eine Entladung zu verhindern.